|
Gut frühstücken! Denn egal, für welche Variante man sich entscheiden mag: Auf der zweiten Etappe der Via Migra stehen Höhenmeter auf der Agenda des Tages. Spätestens am heutigen Touraufbruch wird man sich beglückwünschen, die dreiviertel Stunde Anstieg von Pill nach Weerberg schon am gestrigen Abend hinter sich gebracht zu haben.
Denn so genüsslich die lange Abfahrt am Ausgang des Karwendel auch sein mag: Der große Graben des Inntals stellt einen gefürchteten topographischen Tiefpunkt eines jeden Alpencross dar. Und die verlorenen Höhenmeter gilt es heute zurück zu gewinnen! Zwei Streckenvarianten bieten sich für die erste Hälfte des Tourtages an, die sich in Vorderlahnersbach am Eingang des Tuxertals wieder treffen. |
|
Dort teilt sich die Strecke abermals: Während
der schwierigere Arm das Tuxer Joch und das dahinter liegende Wipptal
ansteuert, hat die einfachere Variante die Kernzone des Naturparks
Zillertaler Alpen zum Ziel. Macht scheinbar vier mögliche
Streckenvarianten für diesen Tag. Doch Vorsicht! Die zweite Etappe der
Via Migra ist die einzige, bei der die Übernachtungsorte nicht identisch
sind.
Schon vor Touraufbruch in Weerberg muss also die Entscheidung
gefallen sein, welche Route man auf der dritten Etappe einzuschlagen
gedenkt. Und durch diese Entscheidung bedingt sich auch der sinnvolle
Weg für den heutigen Vormittag. |